Kein Leistungsempfänger - kein Vorsteuerabzug

Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat in seinem Urteil vom 23.03.2017 entschieden, dass ein Vorsteuerabzug eine richtig ausgestellte Rechnung voraussetzt. Diese muss u. a. den vollständigen Namen sowie die vollständige Adresse enthalten. Dies verhindert, dass Vorsteuern von jemand anderem als dem Anspruchsinhaber abgezogen werden können.

Eine Berichtigung der Rechnung ermöglicht keinen rückwirkenden Vorsteuerabzug. Die Rechnungen können mangels Angaben zum Leistungsempfänger nicht zum Abzug herangezogen werden.

Dok-Nr. 0447696
Finanzgericht Baden-Württemberg
1-K-3704/15
Pressemitteilung vom 16.01.2018